Apple bringt weniger invasive Gehirnsteuerung auf den Markt 🔥

Apple bereitet die native Gerätesteuerung mittels Gehirnsignalen vor.
Apple revolutioniert die Technologie mit einem Projekt, das es Nutzern ermöglichen soll, iPhones, iPads und andere Geräte mithilfe von Gehirnsignalen zu steuern. Die Veröffentlichung ist für später in diesem Jahr geplant. Das Wall Street JournalDiese Innovation markiert einen Wendepunkt in der Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit von Apple-Produkten und macht die Gehirn-Computer-Schnittstelle einem breiteren Publikum zugänglich. 🧠✨

Zusammenarbeit mit Synchron und dem Stentrode-Gerät
Dieser bedeutende Durchbruch gelingt in Zusammenarbeit mit Synchron, einem wegweisenden Neurotechnologie-Startup, das die Stentrode entwickelt hat – eine innovative implantierbare Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI). Diese Technologie ermöglicht es Menschen mit schweren motorischen Behinderungen, wie sie beispielsweise durch amyotrophe Lateralsklerose (ALS) verursacht werden, Apple-Geräte mithilfe von neuronalen Signalen zu steuern, die von Blutgefäßen oberhalb des motorischen Kortex des Gehirns abgeleitet werden.
Wie funktioniert die Stentrode?
Die Stentrode wird über die Halsvene implantiert und in einem Blutgefäß an der Hirnoberfläche positioniert, wodurch eine offene Hirnoperation vermieden wird. Mit 16 Elektroden erfasst sie bewegungsbezogene Hirnaktivität und wandelt diese in digitale Befehle um, die die Interaktion mit dem Gerät ermöglichen.
Erfolgsgeschichten und klinische Studien
Seit 2019 hat Synchron im Rahmen der FDA-Zulassung für Prüfpräparate zehn Patienten die Stentrode implantiert. Darunter befindet sich ein ALS-Patient in Pennsylvania, der Apple Vision Pro und andere Apple-Geräte allein durch Gedankenkraft steuern kann, wenn auch langsamer als mit herkömmlichen Methoden.
Apples Präzedenzfall in Sachen Barrierefreiheit: „Made for iPhone“
Apple verfügt über Erfahrung in der Bluetooth-Verbindung externer Geräte, beispielsweise mit dem 2014 für Kopfhörer eingeführten „Made for iPhone“-Protokoll. Dieser Standard ermöglicht eine nahtlose drahtlose Kommunikation zwischen Kopfhörern und Apple-Geräten. Nun möchte das Unternehmen diesen Erfolg auf Gehirn-Computer-Schnittstellen übertragen und entwickelt gemeinsam mit Synchron einen eigenen Industriestandard.
Integration innerhalb des Barrierefreiheitsframeworks für Schaltersteuerung
Apple plant, die Unterstützung für BCIs in sein System zu integrieren. Bedienelemente für BarrierefreiheitDieses System ermöglicht es Nutzern, Apple-Geräte mit nicht standardmäßiger adaptiver Hardware wie Joysticks zu steuern. Der neue Standard soll voraussichtlich 2025 veröffentlicht werden und die Optionen für Nutzer mit verschiedenen Behinderungen erweitern.
Unterschiede zu anderen Technologien: Neuralink und sein invasiver Ansatz
Synchrons Ansatz, basierend auf der Stentrode, ist deutlich weniger invasiv als der anderer Unternehmen wie Neuralink, das das N1 entwickelt, ein Hirnimplantat mit über 1.000 direkt ins Hirngewebe eingebetteten Elektroden. Dies ermöglicht eine höhere neuronale Auflösung und komplexere Steuerung, wie beispielsweise das Bewegen von Cursorn und das Tippen per Gedankenkraft, allerdings ist der Eingriff wesentlich invasiver.
Technologischer Vergleich und Zukunft der Gehirn-Computer-Schnittstelle
Während Neuralink mit hochinvasiven Verfahren arbeitet, setzen Synchron und Apple auf eine risikoärmere, aber dennoch effektive Alternative, die sich aufgrund des weniger komplexen Eingriffs und des großen Potenzials für Zugänglichkeit und Gedankenkontrolle schneller durchsetzen könnte. Die Entwicklung dieser Technologien verspricht, unsere Interaktion mit der digitalen Welt grundlegend zu verändern.
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